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Online Marketing - das sollten Sie wissen

Online Marketing, Suchmaschinenmarketing, Content Marketing, E-Mail Marketing, Social Media Marketing und Affiliate Marketing - unser Blogartikel hierzu.

Täglich werden mehr Webseiten ins Leben gerufen und möchten mit den richtigen Angeboten die Aufmerksamkeit von Kunden auf sich ziehen. Jedes digitale Unternehmen ist darauf angewiesen, Umsatz zu generieren, um existieren zu können. Ein potenzieller Kunde kommt jedoch nicht einfach so auf ein Unternehmen zu, sondern es müssen vielfältige Marketingmethoden angewandt werden, um sich in den Köpfen der Kunden richtig zu positionieren. Die Methoden reichen vom reinen Suchmaschinenmarketing über Social Media Marketing, Content-Marketing über das E-Mail-Marketing bis zum Affiliate Marketing. Alle diese Optionen sind Teilbereiche des Online Marketings. Was darunter zu verstehen ist und welche Vorteile es bietet, soll in diesem Artikel ausgeführt werden.

Was wird unter Online Marketing verstanden?

Unter Online Marketing werden die strategischen Maßnahmen von Unternehmen zusammengefasst, die durch Onlinemedien wie beispielsweise der eigenen Website, den Social-Media-Kanälen, der richtigen Content-Strategie durchgeführt werden. Die Kernidee hinter dem Online Marketing ist, dass potenzielle Kunden zu einem Kaufabschluss bewegt werden, Kontaktdaten gesammelt und die Marke aufgebaut wird.

Das Suchmaschinenmarketing

Online Marketing wird schnell mit dem Suchmaschinenmarketing in Verbindung gebracht. Das hat durchaus seine Berechtigung, denn der Großteil der Nutzer gelangt über die Internet-Suche auf der jeweiligen Website. Er hat ein Problem oder sucht aktiv nach bestimmten Produkten bzw. Dienstleistungen. Idealerweise bietet ihm die jeweilige Website genau das, wonach er sucht und der Kaufabschluss ist die Folge.

Genau aus diesem Grund werden von digitalen Unternehmen verschiedenste Maßnahmen ergriffen, um in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu ranken. Das beste Angebot und die attraktivste Website bringt schließlich nichts, wenn diese irgendwo im Google-Ozean verschwindet und kein User sie aufruft.

Auf Google werden pro Minute durchschnittlich 3,8 Millionen Anfragen getätigt. Es wäre also quasi unmöglich den Usern die passenden Webseiten zu präsentieren, wenn nicht vorab eine Filterung von Google durchgeführt werden würde. Dieser Filter wiederum basiert auf einem speziellen Algorithmus, in den wiederum unzählige Rankingfaktoren miteinfließen. Diese Rankingfaktoren sind ausschlaggebend dafür, an welcher Stelle die eigene Website präsentiert wird.

Das Suchmaschinenmarketing lässt sich dabei in SEO und SEA unterteilen. Während SEA bezahlte Werbung beinhaltet, geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, in der organischen Reichweite aufzusteigen. Die Suchmaschinenoptimierung wiederum lässt sich in zwei wesentliche Bereiche unterteilen: einmal die Onpage-Optimierung und zum anderen die Offpage-Optimierung. Unter der Onpage-Optimierung werden sämtliche Maßnahmen zusammengefasst, die auf der eigenen Website vorgenommen werden und zum Ziel haben, User auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Die Offpage-Optimierung findet wiederum außerhalb der eigenen Website statt, wie beispielsweise durch Backlinks.

Suchmaschinenmarketing über die eigene Website

Die eigene Website ist das Aushängeschild von jedem Unternehmen und sollte zum Ziel haben, dass sich Besucher gut aufgehoben und verstanden fühlen. Aus diesem Grund ist die User Experience und die Nutzerfreundlichkeit von großer Bedeutung. Je mehr diese Bereiche auf den Besucher abgestimmt sind, desto mehr Vertrauen wird er dem Unternehmen entgegenbringen. Aber diese Bereiche sind auch für das Suchmaschinenmarketing relevant. Je besser die Optik, die Technik und der Inhalt einer Website auf den Nutzer abgestimmt ist, desto besser auch das Suchmaschinenmarketing. Denn im Suchmaschinenmarketing steht der Nutzer mit seinen Interessen und Wünschen im Vordergrund und nicht der Webseiten-Betreiber.

Beim Suchmaschinenmarketing zählt zu den wichtigsten Maßnahmen auf der eigenen Website die Integration von relevanten Keywords an den entsprechenden Stellen, eine gute und übersichtliche Navigation, die Optik sowie eine attraktive Struktur des Contents. Nicht zu vergessen ist zudem die optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten und eine schnelle Ladezeit. Gerade die letzten beiden Punkte sind auch für die Suchmaschinenoptimierung relevant.

Bei der Struktur des Textes ist es wichtig, regelmäßig Zwischenüberschriften und Absätze einzubauen, den Zeilenabstand attraktiv zu gestalten und den gesamten Text durch die Integration von Medien und Aufzählungen aufzulockern. Auch ausreichend Weißraum ist ein zentrales Element, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, einmal durchzuatmen.

Content-Marketing

Ein wichtiger Aspekt im Online Marketing ist auch das Content Marketing. Kunden kaufen heute lieber von Unternehmen, mit denen sie sich identifizieren können und denen sie vertrauen. Es kommt auf die Werte, auf die Glaubwürdigkeit und auf das fundierte Fachwissen an, was eine große Anziehungskraft auf die potenzielle Zielgruppe hat. Die Idee dahinter ist einfach erklärt: Nehmen wir einmal an, ein Mandant benötigt einen Anwalt für Scheidungsrecht. Würde dieser nun einen Anwalt beauftragen, der sämtliche Rechtsgebiete abdeckt oder sich lieber an einen Anwalt wenden, der sich auf das Familienrecht spezialisiert hat? Es ist davon auszugehen, dass eher Letzteres der Fall ist. Kunden, die ein Problem haben, wenden sich vertrauensvoll lieber an einen Spezialisten als einen Generalisten. Denn: Spezialisten haben einen tieferen Einblick in die Materie, können detailliertes Fachwissen vorweisen und erreichen dadurch eine bessere Glaubwürdigkeit.

Im Online Marketing ist die eigene Website ideal geeignet, um genau dieses Expertenwissen zu untermauern. Hier kann der eigene Blog benutzt werden, es können aber auch Freebies in Form von E-Books, Whitepaper oder Online-Kurse erstellt werden, um dieses Fachwissen authentisch zu präsentieren. Je mehr Blogbeiträge beispielsweise zur Verfügung gestellt werden, desto besser kann die eigene Marke aufgebaut und das Vertrauen der Zielgruppe gewonnen werden. Der potenzielle Kunde merkt, dass der Inhaber der Website Ahnung hat und wirklich Experte auf seinem Gebiet ist. Dieses Image wird durch jeden neuen Blogartikel weiter ausgebaut. Als Themen bieten sich Hilfestellungen rund um ein Produkt an, die Produktionsweise oder bei Dienstleistungen einen tieferen Einblick in das jeweilige Fachgebiet.

Social Media Marketing

Fernab von der Suchmaschinenoptimierung sollte auch das Social Media Marketing zum Einsatz kommen. Unter dem Social Media Marketing werden sämtliche Maßnahmen verstanden, die auf den sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram, Youtube oder LinkedIn und Xing durchgeführt werden, um Kunden zu gewinnen bzw. die Kundenbeziehung zu pflegen.

Ein beliebter Kanal im Social Media Marketing ist Instagram. Millionen Nutzer befinden sich täglich auf der beliebten Foto-App, die mittlerweile einige attraktive Features und vielfältige Video-Formate ermöglicht. Auch viele Unternehmen haben das Potenzial dieser Social-Media-Plattform als Social Media Marketing bereits erkannt und nutzen es für ihre Zwecke. Durch das regelmäßige Erstellen qualitativer Beiträge, das Liken und Kommentieren sowie die richtige Mischung aus passenden Hashtags kann eine große Community aufgebaut werden. Gerade die Video-Formate ziehen heute mehr Nutzer an als Formate, die ausschließlich Fotos beinhalten. Die Live-Funktion bietet darüber hinaus die Möglichkeit, direkt mit der Zielgruppe in Interaktion zu treten, offene Fragen zu klären und Herausforderungen anzusprechen. Diese Aspekte können im Anschluss in die eigene Marketingstrategie aufgenommen werden.

Auch Facebook gehört zum Social Media Marketing und bietet Unternehmen die Möglichkeit an, sich den zahlreichen Gruppen anzuschließen. Aus erster Hand erfahren sie dadurch, mit welchen Problemen und Herausforderungen diese momentan zu tun haben, was wiederum für die eigene Marke benutzt werden kann. Aber auch die Kundenpflege kann durch das Social Media Marketing über Facebook aktiv betrieben werden, indem auf Fragen zu bestimmten Produkten qualifizierte Antworten gegeben werden bzw. den Kunden ein offenes Ohr geschenkt wird. Unternehmen haben auf Facebook die Möglichkeit, direkt mit den Kunden zu interagieren, ihre Probleme ernst zu nehmen und damit die Kundenbeziehung zu pflegen.

Ein weiterer Vorteil bei Facebook und Instagram in Bezug auf das Social Media Marketing: Auf beiden Plattformen können Werbeanzeigen geschalten werden, die auf diesen Kanälen genau dort ankommen, wo es beabsichtigt ist. Durch kurze Werbespots, die alle auf Glaubwürdigkeit basieren, kann die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich gezogen werden.

E-Mail-Marketing

Im Online Marketing ist auch das E-Mail-Marketing ein wichtiger Baustein. Das E-Mail-Marketing setzt sich aus Transaktionsmails, automatisierten Mails sowie Marketing-Mails zusammen. Die Transaktionsmails finden sich vor allem in Online-Shops nach der Tätigung einer Bestellung. In diesem Fall werden vom jeweiligen Unternehmen Bestätigungen über den Kaufabschluss verschickt oder sie werden über den Versand einer Bestellung in Kenntnis gesetzt. Automatisierte E-Mails sind etwa Willkommensmails oder die Bestätigung eines Kundenkontos. Beide Varianten zählen zum E-Mail-Marketing. Auf die wichtigste Methode im E-Mail-Marketing soll in Kürze eingegangen werden.

Am wichtigsten im E-Mail-Marketing sind die Marketing-Mails. Der Newsletter zählt zu den effektivsten und wichtigsten Methoden, um die Zielgruppe anzusprechen bzw. die Kundenbindung zu stärken. Newsletter können dabei nicht einfach versandt werden, sondern Besucher müssen ihre Kontaktdaten auf der Website hinterlassen und sich in die Verteilerliste eingetragen haben. Durch das Double-opt-in Verfahren (welches gesetzlich vorgeschrieben ist) erhält der User in regelmäßigen Abständen den Newsletter. Allerdings muss er jederzeit die Möglichkeit haben, sich von dem Newsletter wieder abzumelden. Das geschieht beispielsweise durch einen entsprechenden Link am Ende jeder E-Mail.

Die Newsletter im E-Mail-Marketing sollten von dem Erscheinungsbild und in Bezug auf den Content überzeugen. Bereits die Betreffzeile sollte möglichst aussagekräftig formuliert sein, um erstens die Aufmerksamkeit der User auf sich zu ziehen und zweitens nicht Gefahr zu laufen, dass die E-Mail im Spam-Ordner landet. Öffnet der User die E-Mail, sollte die Optik mit der auf der Website übereinstimmen. Das bedeutet: Sowohl Logo als auch die farblichen Nuancen müssen in Einklang mit der Website stehen. Dadurch wird der Wiedererkennungswert gesteigert und wird dann noch passender Content geliefert, wird das Image des Unternehmens nachhaltig gesteigert.

Im E-Mail-Marketing ist es wichtig, die zentralen Elemente zuerst zu präsentieren. Der User sollte nicht gezwungen sein, nach unten zu scrollen, sondern sollte auf das Wichtigste auf einen Blick aufmerksam gemacht werden. Bei der Integration von Medien spielen auch Alt-Texte eine wichtige Rolle, damit auch Sehbehinderte und blinde Personen den Inhalt der E-Mail im E-Mail-Marketing erfassen können. Zu starke Kontraste sind eher hinderlich und sollten vermieden werden. Auch ausreichend Weißraum erleichtert das Lesen einer solchen E-Mail.

Vom Content her gilt im E-Mail-Marketing dasselbe wie für Blogartikel bzw. für Freebies. Dem Nutzer sollte Inhalt mit echtem Mehrwert geboten werden. Am besten werden diese E-Mails jedes Mal dann verfasst, wenn es etwas zu sagen gibt. Lieber stecken Unternehmen viel Zeit in die Erstellung einer E-Mail, anstatt wöchentlich mehrmals E-Mails zu erstellen, die keine Aussagekraft haben. Dem Nutzer müssen nützliche Informationen gegeben werden, die ihm bei seinem Problem weiterhelfen und ihn später dazu befähigen, Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen. Dieses Vertrauen baut sich nicht von heute auf morgen auf, sondern ist ein längerer Prozess. Mit jeder E-Mail wird diese Glaubwürdigkeit unterstrichen und das Vertrauen weiter aufgebaut. Der Nutzer beginnt sich mit dem jeweiligen Unternehmen zu identifizieren.

Affiliate Marketing

Ein wichtiger Aspekt im Online Marketing ist auch das Affiliate Marketing. Das Affiliate-Marketing ist eine ideale Möglichkeit für Unternehmen, auf die eigenen Produkte aufmerksam zu machen, aber auch für den Partner seine Einnahmen zu erhöhen.

Das Affiliate-Marketing im Online Marketing ist vergleichbar mit dem Multi-Level-Marketing, allerdings auf digitaler Ebene. Unter dem Affiliate-Marketing ist ein Partnerprogramm zu verstehen, welches von einer Provision abhängig ist. Geeignet für das Affiliate-Marketing sind Blogs, die schon eine sehr große Reichweite erzielt haben und täglich mehrere User auf die Website ziehen. Auf dem Blog wird durch das Affiliate Marketing ein Link integriert, der wiederum auf eine bestimmte Dienstleistung oder ein Produkt verweist. Gelangt ein Besucher über diesen Link zu einem Shop und wird dort ein Einkauf getätigt, erhält der Affiliate dafür eine Provision. Damit sind beim Affiliate Marketing je nach Form zwei bis drei Parteien involviert. Es besteht beim Affiliate Marketing auch die Möglichkeit, eine entsprechende Plattform zu nutzen, die beide Parteien zusammenbringt. Allerdings werden bei dieser Form des Affiliate Marketing Gebühren fällig.

Für den Shop hat das Affiliate Marketing im Online Marketing den Vorteil, dass die eigene Website bekannter wird und für den Affiliate eine Umsatzsteigerung zur Folge. Natürlich sollte der Affiliate dafür sorgen, dass das Thema des Blogs und das entsprechende Produkt einigermaßen zusammenpassen. Dreht sich der Blog beispielsweise um gesunde Ernährung, können Produkte wie Kochutensilien eingefügt werden. Darüber hinaus kann der Blogbetreiber seine Erfahrungen mit dem Produkt schildern bzw. die Vorteile hervorheben. Je besser der Content im Affiliate Marketing aufbereitet ist, desto mehr Reputation kann der Shop erreichen bzw. die Website, die eine bestimmte Dienstleistung zur Verfügung stellt.

Fazit zum Online Marketing

Das Online Marketing setzt sich aus der Suchmaschinenmarketing, dem Social Media Marketing, dem E-Mail-Marketing und dem Affiliate Marketing zusammen. Nicht jede der genannten Strategien im Online Marketing sind auch für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Präferenzen, Bedürfnisse und Inhalte. Je nach eigenen Vorlieben sollte die Marketingstrategie gewählt werden, die am besten zu einem passt. Neben diesen ganzen Maßnahmen ist natürlich auch die Erfolgsmessung wichtig. Ohne Kontrolle lassen sich die Prozesse nicht optimieren und die Marke nicht weiter ausbauen.

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